Monsanto – mein Lieblingsort in Portugal

 Monsanto – mein Lieblingsort in Portugal

Monsanto war der außergewöhnlichste und für mich der schönste Ort meiner Reise durch Portugal. In diesem Beitrag verrate ich, wo der Ort liegt, seine Besonderheit und was du für deinen Besuch wissen musst:



Wie findest du den Monsanto?

Der Ort befindet sich ungefähr zwischen Lissabon und Porto, allerdings ganz im Osten des Landes. Von Lissabon sind es zum Beispiel 276 km (ca. 3 h Fahrzeit mit dem Auto) – von Porto sind es 286 km (es sind somit über 3 h).

Besonderheiten und ein nicht allzu schmeichelhafter Name

Wie eine Insel erhebt sich ein Berg in der Ebene und das Dorf schmiegt sich an seine Ränder.

Leider wird der Name unverrückbar mit dem Glyphosatskandal und der Firmenfusion der Firma Bayer mit der Firma Monsanto aus den USA (die zum Glück mit diesem Ort keine Anknüpfungspunkte hat) verbunden sein. Ein Gutes hat es in jedem Fall: So kannst du dir den Ortsnamen gut merken.

Dein Besuch Monsantos

Aber weder der Ortsname noch die Lage am Hang sind das Besondere. 1938 hat das Städtchen an einem nationalen Wettbewerb teilgenommen und als „Portugiesischstes“ Dorf Portugals wurde es von Modernisierungsmaßnahmen verschont.

Das ist aber bei Weitem noch nicht alles: Es schaut aus, als ob es in das Trümmerfeld der Schlacht der Titanen aus Griechischen Sagen gebaut wurde oder weniger kriegerisch – Mitten in eine göttliche Murmelbahn.

Riesige Granitkugeln wurden einfach in Gebäude, Straßen und in die Burgfestung integriert.

Die Burg -Castelo e muralhas de Monsanto

Du solltest das Dörfchen in Ruhe den Ort zu Fuß erkunden, denn mit dem Auto ist hier kein durchkommen. Es ist einfach nur faszinierend, wenn du die Felsen mitten im Dorf siehst und wie sie einfach ein Bestandteil der Häuser sind. Als sei dass das Selbstverständlichste.

Oben auf dem Gipfel thront das Castelo e muralhas de Monsanto, das ausschaut, als sei es aus dem mit Felsblöcken übersäten Hügel gewachsen.

Wahrscheinlich gab es hier schon eine Festung, bevor die Römer eintrafen. Nach der Vertreibung der Mauren im 12. Jh. wurde die Festung ausgebaut. Durch die ständige Angriffe der Nachbarländer verfiel sie jedoch langsam.

Heute kannst du über die Ruinen schlendern und den fantastischen Ausblick auf das Dorf und das Umland genießen.

Ein Rundweg führt durch die verzauberte Landschaft

Ein schöner Rundweg führt hinauf zur Burg und vorbei an der Romanischen Capela de Sao Miguel zurück in den Ort.

Insiderinfo Monsanto!

Für die Besichtigung musst du gut zu Fuß sein und sollest festes Schuhwerk dabei haben. Es geht steil bergauf und der Weg ist nur mit rauem Felspflaster belegt.

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