South Bank (London)

 South Bank (London)

Wie schon der Name vermuten lässt, liegt die South Bank südlich der City auf der anderen Seite der Themse. Dort befindet sich das London Eye, das Tate Modern (Moderne Kunstmuseum) und das Shakespeare‘ Globe Theater. Zu denen kann ich aber nur sagen, dass ich diese nur von außen bewundert habe. Aber es lohnt sich, hier einfach die Themse entlang zu spazieren und den Tag ausklingen zu lassen. Es gibt überall Fußgängerbrücken über die Themse und auch das U-Bahn-Netz ist so dicht, dass du einfach darauf los laufen kannst und wenn du keine Lust mehr hast, dann gibt es immer kurze Wege zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

London Bridge Dungeon

London - South Bank (London)

Bei einem Nachmittagsbummel bin ich auf auf die London Bridge Dungeon gestoßen. Darunter konnte ich mir nichts vorstellen und es war mit im London-Pass enthalten und hat noch sehr spät auf. Öffnungszeiten in London sind nicht sehr komfortabel. Viele Attraktionen öffnen erst um 10 Uhr und schließen schon um 17 Uhr. Das ist für meinen Geschmack oft zu kurz, denn du hast oft ja auch Fahr- und Gehzeiten zwischen den Orten, die du besichtigen möchtest. Mein Tipp ist, also lieber weniger zu planen und dafür nicht zu hetzen und wenn möglich gleich morgens um 10 Uhr zu starten.

Nun aber zurück zur Dungeon. Gruselige Spieße mit Totenköpfen und unheimliche Laute machten mich neugierig. Ich will nicht zu viel verraten. Mit Schauspielern angereichert, wirst du hier durch die Geschichte Londons geführt. Angefangen bei den Römern, du bekommst die große Feuersbrunst und die Pest mit. Wandelst auf den Spuren von Jack the Ripper und gelangst dabei immer tiefer in den Untergrund und immer ist die Geschichte der Brücke auch ein Teil davon. Du solltest keine schwachen Nerven haben und an einer Stelle wird gefragt, wer Platzangst hat. Also bitte ehrlich sagen, wenn es so ist. Denn danach wird es heftig.

Ich muss gestehen, dass mir an einer Stelle wirklich schlecht wurde. Den Film „Braveheart“ mit Mel Gibson kennst du vielleicht und ich fand die Szene am Schluss mit der Folter extrem übel. Leider beruht er auf Tatsachen und bei der Tour wird ausführlich erklärt, was mit dem echten William Wallace tatsächlich gemacht wurde bzw. es wird gezeigt. Ich glaube aber, dass jeder danach etwas weniger Farbe hatte.

Es war wirklich die beste Geschichtsstunde, die ich je erlebt hatte. Eine Mischung von Geisterbahn, Geschichte und Theater. Aber es ist nichts für zartbesaitete und ich bin mir nicht sicher, ob es für Kinder eine Altersbeschränkung gibt. Falls nicht, überlege es dir genau, bevor du mit deinen Kids das Abenteuer wagst. Ich hätte als Kind Albträume gehabt.

viagollas Extratipp

Und vergiss am Schluss nicht, auf die Toilette zu gehen. Die ist auch sehr lustig.

HMS Belfast

London - South Bank (London)

Die HMS Belfast ist ein Kriegsschiff, das gleich neben der Tower Bridge liegt und du nicht übersehen kannst. Der Eintritt ist ebenfalls im London-Pass enthalten und du solltest mehrere Stunden für die Besichtigung einplanen – es ist riesig innen.

1938 lief es vom Stapel und kam im Zweiten Weltkrieg bereits zum Einsatz. Es war Teil der Flotte, die in der Normandie landete (am sogenannten D-Day) und wurde auch im Koreakrieg eingesetzt. Wie schön ist da doch jetzt seine neue Aufgabe, die Besucher über 5 Decks mit dem Alltag der Soldaten und Seeleute vertraut zu machen.

Ein Audioguide führt dich durch das Schiff und seine Geschichte und besonders nett ist wieder die lebensechte Darstellung des Alltags durch Schaufensterpuppen. Sogar die Schiffskatze ist zu sehen.

viagollas Extratipp

Du solltest vor 15:30 Uhr da sein, denn nur bis dahin gibt es die Audioguides und die Zeit ist sonst nicht ausreichend.

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