Coimbra – Zuflucht der Römer

 Coimbra – Zuflucht der Römer

Die Stadt Coimbra liegt 120 km südlich von Porto. Gegründet wurde sie von den Römern, als sie die nahe gelegene Stadt Conimbriaga aufgaben. Sie konnte aufgrund ihrer Hügellage besser verteidigt werden. Im Mittelalter war die Stadt von 1139 bis 1255 die Hauptstadt Portugals. Alfonso III verlegte den Königssitz dann aber nach Lissabon.

Die Universidade de Coimbra war nicht nur Portugals erste Universität, sondern auch eine der ersten Europas. 1290 wurde sie in Lissabon gegründet und 1537 nach Coimbra verlegt. Noch heute wird das Stadtleben stark von den Studenten beeinflusst.

Die Altstadt liegt oberhalb des Flusses Rio Mondego und war lange Zeit eine Maurische Festung. Deshalb kannst du die Stadt durch mehrere Stadttore wie z. B. dem Arco de Almeina betreten. Es gibt ein wahres Labyrinth an kleinen Gassen, Treppen und verwinkelten Plätzen. Und deshalb ist auch parken mit dem Auto dort eine absolute Katastrophe. Oben auf dem Hügel befindet sich die Universität und die Reste eines Römischen Aquädukts. Von hier hast du einen schönen Blick auf die Stadt und den Fluss.

Ich bin einfach durch die Stadt gebummelt und habe die Atmosphäre des Ortes genossen. So kann ich zu Sehenswürdigkeiten nichts berichten, aber du musst ja nicht immer Dinge besichtigen, um einen Ort kennen zu lernen. Setz dich in ein Café und beobachte die Leute. Das ist oft spannender als ein Museum.

Der Jakobsweg führt ebenfalls durch die Stadt oder daran vorbei. Ich habe in der Jugendherberge übernachtet und so ergaben sich interessante Gespräche mit Pilgern, die nicht in Pilgerunterkünften schlafen wollten.

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