Schloss Schwetzingen – Eintauchen in die Barocke Pracht

 Schloss Schwetzingen – Eintauchen in die Barocke Pracht

Das Schloss Schwetzingen ist nicht nur für seinen barocken Prachtbau bekannt, sondern auch wegen seines wunderschönen Gartens. Es diente vor allem den Pfälzischen Kurfürsten Karl Philipp und Karl Theodor als Sommerresidenz. Der Garten wurde im 18. Jahrhundert angelegt. Du kannst hier unterschiedliche Tickets kaufen. Nur Schloss, nur Garten, beides, mit und ohne Führung. Am Besten, du schaust vorher schon mal auf der Internetseite https://www.schloss-schwetzingen.de/besuchsinformation/preise nach den Preisen.

Hier noch ein paar Infos zu der Geschichte der Gärten:

Der Barockgarten entstand zur Zeit des Barocks in Frankreich im 18. Jahrhundert, weshalb er auch oft als Französischer Garten bezeichnet wird. Geometrie und das Bezwingen der Natur steht hier im Vordergrund. Die Beete folgten einer strengen Ordnung und wurden oft mit geschnittenem Buchs eingefasst. Bäume wurden quadratisch geschnitten und dienten zur Begrenzung von Sichtachsen, die im Barock eine große Rolle spielten. Zudem fassten sie Räume, denn der Garten war eine Erweiterung des Hauses.

Schloss Schwetzingen – Eintauchen in die Barocke Pracht

In England entwickelte sich nach dem Barock der Englische Landschaftsgarten oder Englischer Garten. Es entstand ein bewusster Kontrast zu den Französischen Gärten. Der Garten spiegelt die Natur in Vollendung wieder. Auch hier spielen Blickachsen eine große Rolle, aber nur um bestimmte Bereiche des Gartens hervor zu heben.

In Deutschland findest du viele Gärten, die beide Elemente enthalten. Der Barockgarten wurde einfach an den Rändern in Englische Gärten umgewandelt. Zudem findest du viele romantische Elemente – in Schwetzingen z. B. einen Minerva- / Merkur- und einen Apollotempel, eine Moschee, einen Tempel der Botanik und ein römische Wasserkastell. Es ist allerdings nicht so, dass damals angefangen wurde, den antiken Göttern zu huldigen. Es galt damals einfach als modern und exotisch und so findest du auf dem ganzen Gelände Statuen von Griechischen Göttern und Helden.

Der Garten war damals zudem frei zugänglich. Überlege dir, wie toll es war, eine Moschee bestaunen zu können, in einer Zeit, in der Reisen für das „einfache“ Volk undenkbar war. Die Moschee wurde aber nie zeremoniell benutzt, war also nur ein Teil der Gartenanlage. So zeigten die Fürsten ihren Reichtum und das Volk war zufrieden.

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