Hohenrechberg – Hölltal – Nähe Schwäbisch Gmünd

 Hohenrechberg – Hölltal – Nähe Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd liegt im Norden der Schwäbischen Alb, weshalb es hier auch eine abwechslungsreiche Landschaft und schöne Wanderwege gibt. Direkt nach Schwäbisch Gmünd wandern wir nicht – es dient nur der Orientierung. Der Startpunkt liegt in Rechberg – am Wanderparkplatz. Die Tour dauert etwas weniger als 4 h und es gibt 400 Höhenmeter zu überwinden.

Vom Parkplatz folgst du dem roten Kreuz Richtung Ruine Rechberg (640 m), die erstmals im Jahr 1355 erwähnt wurde. Die Burgruine der Staufer gehört zu den schönsten Ruinen Württembergs und bietet einen herrlichen Blick auf das Fils- und Remstal. Hier kannst du in der Burgschänke einkehren und den Ausblick genießen und danach weiter Richtung der Wallfahrtskirche Hohenrechberg wandern.

Der Weg ist eine steile geteerte Straße. Die Kirche steht an der Stelle, wo im 11. Jh. ein Einsiedler für ein Marienbild eine hölzerne Kapelle baute. Der Ort wurde bald als Wallfahrtsort bekannt und die Holzkirche wurde durch mehrere Steinkirchen ersetzt. Die jetzige Barockkirche stammt aus dem Jahr 1686. Die Kirche von 1488 wurde zum Pfarrhaus umgebaut.

Hier oben hast du ebenfalls einen schönen Blick auf die Täler und eine Bronzetafel beschreibt die Umgebung nah und fern. So liegt London z. B. 750 km von hier entfernt.

Nicht weit davon erinnert ein Kriegerdenkmal an die Gefallenen von Rechberg. Du kehrst nun wieder um und nach der Burgruine wanderst du nach Metlangen (435 m) bergab. Du folgst erst dem roten Kreuz, das später durch den blauen Punkt eines Geologischen Lehrpfades abgelöst wird. Von Metlangen geht es erst über Feldwege und dann auf Waldwegen fast geradeaus zum Parkplatz Hölltal. Im Wald überquerst du etliche Waldbäche, die eine schöne Abwechslung zu den Feldern bieten.

Auf dem Weg hast du eine gute Sicht auf die Zeugenberge der Gegend. Zeugenberge sind Inselberge, die durch Erosionsvorgänge vom Hauptgesteinsverband getrennt wurden. Sie zeugen also davon, dass sich die ursprüngliche Gesteinsschicht bereits vor einer heute vorhandenen Klippe befand – die in diesem Fall den Albtrauf bildet.

Am Wanderparkplatz Hölltal folgst du dem Schild Hohenstaufen und wanderst wieder bergan Richtung Schönnbronn. Kurz vor Schönnbronn gelangst du wieder aus dem Wald heraus und wanderst Feldwege entlang. Nun geht es weiter nach Reitprechts. Du läufst einfach gerade durch den Ort hindurch und folgst nun den Schildern Richtung Rechberg.

Wenn du es zu Beginn nicht gemacht hast, bietet sich vielleicht jetzt die Gelegenheit in der Ruine einzukehren, bevor du wieder zurück zum Wanderparkplatz Rechberg läufst.

Ach – und vergiss nicht, auch mal nach oben zu blicken. Bei meiner Wanderung hat mich ein Rotmilan ständig begleitet. Vielleicht macht er das bei deiner Tour ja auch.

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2 Comments

  • Am Beginn und am Ende eine Schänke ist ja schon mal nicht verkehrt 😅
    Nach der Wanderung dann auch verdient 😬

    • Jawohl – die Höhenmeter sind ja auch nicht zu unterschätzen und nachdem du direkt daran vorbei läufst, ist es mehr als gerecht fertigt. 🙂

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