Eybach – Felsental – Geislingen – Himmelsfels – Teile der Felsentour

 Eybach – Felsental – Geislingen – Himmelsfels – Teile der Felsentour

Die Gegend um die Fünf-Täler-Stadt Geislingen ist ein tolles Wandergebiet. Die steilen Felshänge erinnern an die Alpen und deshalb sind die Touren hier immer anstrengend mit großem Höhenunterschied. Jedoch macht dies die tolle Landschaft mit vielen ursprünglichen Wäldern, Ruinen und tollen Ausblicken locker wieder wett.

Diese Tour gehört zu meinen Lieblingstouren, da sie sehr abwechslungsreich ist und nur 4 h dauert. Sie bietet also hinterher genügend Zeit zum Faulenzen. Ich starte immer in Eybach, da das für mich verkehrstechnisch günstiger liegt, als bis Geislingen zu fahren. Du kannst aber ebenso gut dort starten und da die Tour am Bahnhof vorbei führt, kannst du sogar mit dem Zug anreisen.

In Eybach fährst du einfach Richtung Friedhof und suchst einen Parkplatz, denn da führt auch der Wanderweg hin. Dieser Teil gehört zur Felsentour. Am Friedhof schaust du nach den Wegweisern Richtung Felsental-Geislingen und dem roten Dreiblock. Das erste Stück führt an einem Bach entlang und dann gehst du nach der Bachbrücke den Schildern Richtung Weiler folgend weiter.

An einem hübschen Heiligenbild führt ein Wanderweg in das Felsental. Der Weg steigt nun stetig bergan und an den schwierigsten Bereichen helfen dir Metallleitern über moosbewachsenen Felsen zu steigen. Es ist herrlich wild in diesem Tal und dieser Abschnitt ist wirklich wunderschön.

200 Höhenmeter weiter oben kommst du aus dem Wald heraus und läufst nun gemütlich über Felder Richtung Weiler ob Helfenstein. Der rote Dreiblock leitet dich auch hier weiter. Die Felstentour biegt nun rechts ab, aber du läufst weiter Richtung Weiler. Im Ort hältst du dich rechts der Kirche und wendest dich nach den Wanderschildern Richtung Ruine Helfenstein.

Hier solltest du unbedingt Rast machen und den Blick auf Geislingen genießen. Die Ruine war eine Spornburg und wurde ca. 1100 von den Grafen von Helfenstein erbaut. Sie diente dazu, den Warenverkehr durch das Filstal zur Albhochfläche zu kontrollieren. Es gibt auch eine Burgschenke und wenn du noch genug Energie hast, kannst du den Turm der Burg besteigen.

Nun geht es steil bergab Richtung Geislingen weiter immer den Schildern zum Bahnhof folgend. Es gibt eine Fußgängerbrücke über die Gleise und nun bist du am Hauptbahnhof angekommen. Das ist ca. die Hälfte der Strecke. Schau dich auf dem Bahnhofsvorplatz um, denn da stehen Schilder mit Wanderkarten und Wegbeschreibungen. Am Bahnhof wendest du dich nach Norden und folgst den Schildern „Waldweg nach Eybach“. Wenn du müde bist, kannst du diesen Weg zurück nehmen. Er führt immer dem Eybach entlang zurück.

Wenn du aber noch Kraft und Lust auf einen weiteren Anstieg hast, dann folgst du diesem Weg durch eine Unterführung unter Gleisen. Er führt weiter parallel zu den Gleisen und dann darfst du aber nicht dem Bach folgen, sondern du gehst Richtung Schnittlingen . Du musst ein kleines Stück dieser Straße folgen. Der Wanderweg wird mit der roten Raute markiert und der Aussichtspunkt Anwandfels ist angeschrieben. Zudem ist dies auch wieder Teil der Felsentour, der du nun den Rest der Wanderung folgst.

Nun geht es durch den Wald in Serpentinen steil bergauf – wieder fast 200 Höhenmeter. Oben kommst du auf einen Forstweg und gelangst nun zu dem Aussichtspunkt, von wo du einen tollen Blick auf Geislingen und die Ruine Helfenstein hast. Mach ruhig ein paar Minuten Rast. Du hast es dir verdient.

Der Weg führt nun am Trauf entlang auf einem Forstweg. Leider ist hier kein Blick in das Tal möglich. Der Wald ist zu dicht. Ich war immer im Sommer hier. Evtl. ist es im Frühjahr oder Winter anders. Der nächste Stopp ist ein weiterer Aussichtspunkt. Der Himmelsfels ist eine 65 m hohe Steilwand und das Wahrzeichen der Stadt Eybach. Im 13. Jh. stand hier sogar die Burg Hoheneybach. Von dort hast du einen tollen Blick auf Eybach und kannst evtl. sogar dein Auto sehen. Es ist nochmal eine gute Gelegenheit die Aussicht zu genießen, denn kurz danach führt dich der Weg wieder zurück ins Tal.

Ein Waldweg führt dich nach unten und du folgst einfach der roten Raute. Pass bitte beim Überqueren der Landstraße L 1221 auf. Nun gehst du wieder Richtung Friedhof zu deinem Auto.

Ich hoffe, die Tour wird auch so ein Highlight für dich, wie für mich. Ich bin sie schon öfters gegangen und es macht jedes Mal wieder Spaß.

Ähnliche Beiträge

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.